Praktikum im Bereich Kuratieren in Galerien und Museen

Beschreibung: 

Ist ein Kunstwerk umgarnt mit dem Wesen seines Erschaffers*?
Klingen die Absichten und Wahrnehmungen des Künstlers* noch fortgehend nach, wenn er das Werk abgeschlossen hat oder steht es fortan in sich selbst isoliert, sobald der letzte ''Strich'' gesetzt wurde.
Unumstritten spricht das Werk! Es proklamiert regelrecht eine verborgene Bedeutung und berührt fast jeden Betrachter* auf die eine oder andere Art.
Nur ist es jetzt noch sein Künstler, der den Dialog zwischen Kunst und Betrachtenden lenkt oder wird diesem nunmehr jegliche Form des Einflusses verwehrt?

Wenn ja, wer übernimmt dann die Verantwortung für den Ausdruck der Kunst? Wer bestimmt mit, welche Resonanz ein Kunstwerk auf die Betrachteten haben wird?

Bevor ich selbst im August mit zwei Freundinnen eine Ausstellung in Berlin zum Thema ''Perspektive'' kuratierte, war mir die tatsächliche Wucht und Verantwortung der Kuration nicht in ihrer vollkommenden Gänze bewusst.
Kuration ist eine Kunst in sich selbst. Eine Kunst und gleichzeitig ein wahnsinniges Privileg, denn es bedarf Künstlerinnen und Künstler, die sich einem und ihre Werke anvertrauen. Die in diesem Vertrauen und der Zuversicht den Kuratorinnen und Kuratoren die Mittel in die Hand legen, um mit Kunst Botschaften zu senden, kritisch Themen zu beleuchten und neue Perspektiven zu schaffen.
So wird also manchmal genau die obig erwähnte Verantwortung in die Hände der Kurator_innen gelegt, sodass sie dafür zuständig werden, den Raum zwischen Künstler_in, Kunst und Betrachtenden zu füllen.

Dieser Herausforderung der Kuration wurde zu einer meiner Leidenschaften, die ich im Rahmen eines Praktikums oder einer Aushilfestelle gerne bestärken und weiterentwickeln würde.

Persönliche Angaben
Chiffre Nr. 15607
Aktuelle Tätigkeit
Status
Ausbildung
Stellengesuch
Stellentyp
Möglicher Antrittstermin
01.10.2020
Einsatzregion
Berlin