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| 21.11.2006 |
Dan Flavin Retrospektive in München |
Die erste große Werkschau des amerikanischen Lichtkünstlers Dan Flavin in Deutschland ist von Mittwoch, den 22. November 2006 bis zum 3. April 2007 in der Münchner Pinakothek der Moderne zu sehen. Dan Flavin (1933-1996) gehört zu den wichtigsten Vertretern der amerikanischen Minimal Art. Die variationsreiche Verwendung von handelsüblichen Leuchtstoffröhren wurde zu Flavins unverwechselbarem Markenzeichen.
Erstmalig seit ihrer Entstehung sind die zwischen 1961 und 1964 realisierten „icons“ in der Öffentlichkeit zu sehen. Sie stellen Flavins früheste Auseinandersetzung mit künstlichem Licht dar und bilden den Auftakt der Ausstellung. Es handelt sich um acht bemalte und mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren versehene Holzkisten. Ein weiterer Höhepunkt ist eine frühe Installation Flavins aus dem Jahr 1968, die seinerzeit in der Münchner Avantgarde-Galerie Friedrich & Dahlem ausgestellt wurde.
München ist die letzte Station der Dan Flavin Retrospektive, die zuvor in der Londoner Hayward Gallery und im Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris zu sehen war. Zugleich ist die Werkschau die größte Ausstellung der Pinakothek der Moderne seit ihrer Eröffnung vor vier Jahren.
„Dan Flavin – Retrospektive“ ist von der Dia Art Foundation und der National Gallery of Art in Washington organisiert worden. Heiner Friedrich gehörte 1974 zu den Gründern der Dia Art Foundation in New York, die eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen an Minimal und Concept Art beherbergt.
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www.pinakothek-der-moderne.de |
www.diacenter.org |
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