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17.10.2006

Bode-Museum wird wiedereröffnet

Nach sechsjähriger Umbauzeit ist das Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel seit heute wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das 1904 in neobarocken Formen erbaute Bode-Museum beherbergt die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst, das Münzkabinett und Werke der Gemäldegalerie. Die Exponate reichen von der Spätantike bis in die Zeit um 1800. Getreu dem Ursprungskonzept des Gründungsdirektors Wilhelm von Bode werden die ausgestellten Werke in einer Abfolge von „Epochenräumen“ präsentiert.

Die Wiedereröffnung des Museums bedeutet einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung des Ensembles Museumsinsel, das 1999 in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen wurde. Zum Gebäudekomplex gehören neben dem Bode-Museum das Alte und das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Pergamonmuseum. Nach den Worten von Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird die Museumsinsel nach ihrer Gesamtvollendung im Jahre 2015 eine ähnliche Anziehungskraft ausüben wie der Louvre in Paris oder der Prado in Madrid.


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