Eines der Highlights im Ausstellungsjahr 2006 wird am kommenden Freitag in der Bonner Bundeskunsthalle eröffnet: „The Guggenheim Collection“. Mit rund 200 Arbeiten aus dem New Yorker Guggenheim Museum, aber auch aus den weiteren Guggenheim Dependancen in Berlin, Bilbao, Las Vegas und Venedig zeigt die Großausstellung einen hervorragenden Überblick von der Kunst der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart.
Die Schau spannt einen weiten Bogen von der frühen Moderne mit Hauptwerken von Renoir, Manet, Cézanne, van Gogh, Gauguin, Kandinsky und Picasso über den deutschen Expressionismus, den Surrealismus, die amerikanische Kunst nach 1945 mit abstraktem Expressionismus, Pop Art und Minimal Art bis zu Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst. Aus Platzgründen sind diese Positionen um Matthew Barney, Andreas Gursky, Kara Walker oder Rachel Whiteread im benachbarten Bonner Kunstmuseum untergebracht.
„The Guggenheim Collection“ ist das fünfte Gastspiel eines der weltweit bedeutendsten Museen in der Bundeskunsthalle seit 1992. Damals wurde das New Yorker Museum of Modern Art vorgestellt. Seitdem waren die Petersburger Eremitage, das Museo del Prado in Madrid und das Nationalmuseum Tokio zu Gast in Bonn.
Man darf gespannt sein, ob es der Guggenheim-Schau gelingt, die äußerst erfolgreiche MoMA-Ausstellung vor zwei Jahren in Berlin mit über einer Million Besuchern zu übertreffen. Die Guggenheim Ausstellung in Bonn ist bis zum 7. Januar 2007 zu sehen. Einen interessanten Einblick in die Architektur der Guggenheim-Museen erlaubt die Sonderschau „The Guggenheim Teil II: Architecture“, die ebenfalls in der Bundeskunsthalle vom 25. August bis zum 12. November gezeigt wird.
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