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13.04.2006

Rebecca Horn erhält Jawlensky-Preis 2007

Die deutsche Bildhauerin, Performance- und Videokünstlerin Rebecca Horn erhält den Alexej von Jawlensky-Preis 2007 der Stadt Wiesbaden. Damit erhält eine der renommiertesten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart den mit 18.000 Euro dotierten Preis. In ihrem Werk verbänden sich auf unverwechselbare Weise und medienübergreifend Performance und Body Art, kinetische Skulptur, Video, Film und Zeichnung, so die Juroren Katharina Schmidt, Klaus Bußmann und Sean Rainbird. In ihren fantasievollen und poetischen Installationen beschwöre sie die Zerbrechlichkeit und Rätselhaftigkeit der menschlichen Existenz.

Rebecca Horn, 1944 im hessischen Michelstadt geboren, ist vierfache documenta-Teilnehmerin. Sie erhielt bereits zahlreiche Kunstpreise, darunter den documenta-Preis 1986 und den Kaiserring der Stadt Goslar 1992. Spätestens seit der großen Retrospektive 1993 im New Yorker Guggenheim Museum, die anschließend im Tate Museum in London und in der Berliner Nationalgalerie gezeigt wurde, ist Horn international bekannt. 2004 würdigte das K 20 Kunstsammlung Nordrhein Westfalen in Düsseldorf das bisherige Schaffen Rebecca Horns mit einer weiteren großen Überblicksausstellung. Unter dem Titel ‚Bodylandscapes’ wird die Schau ab September 2006 im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen sein.

Der Alexej von Jawlensky-Preis wird seit 1991 alle fünf Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren die amerikanischen Maler Agnes Martin, Robert Mangold und Brice Marden. Die Preisverleihung für Rebecca Horn wird voraussichtlich Ende 2007 anlässlich einer Ausstellungseröffnung der Künstlerin im Museum Wiesbaden stattfinden.


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