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| 30.03.2006 |
ART COLOGNE Preisträger 2006 ist Rudolf Zwirner |
Der ehemalige Galerist und Mitbegründer des Kölner Kunstmarktes 1967, Rudolf Zwirner, erhält den ART COLOGNE-Preis 2006. Damit ehren der Bundesverband Deutscher Galerien und die Koelnmesse einen Galeristen, der schon früh internationales Ansehen fand und zu den Gründungsvätern der ART COLOGNE gehört. Der ART COLOGNE-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jedes Jahr anlässlich der ART COLOGNE an eine Persönlichkeit vergeben, die sich um die Vermittlung moderner und zeitgenössischer Kunst verdient gemacht hat.
Rudolf Zwirner, 1933 in Berlin geboren, war 1966 Mitbegründer des Vereins progressiver deutscher Kunsthändler, aus dem 1975 der Bundesverband deutscher Galerien hervorging. Dieser Verein war Initiator des Kölner Kunstmarktes 1967, der weltweit ersten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst überhaupt, die sich zur ART COLOGNE entwickelte.
„Kein anderer Galerist hat es wie Rudolf Zwirner verstanden, wegweisende Entwicklungen für die zeitgenössische Kunst vorzudenken und so umzusetzen, dass wir noch heute von Marksteinen in der Vermittlung zeitgenössischer Kunst sprechen. Das gilt für das Projekt der ersten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit ebenso wie für die Abteilung 'Heute' der Ausstellung 'Westkunst' 1981 und die viel beachtete Präsentation zeitgenössischer Kunst, die unter dem Titel 'Köln sammelt' 1988 im Museum Ludwig stattfand. Nicht zuletzt ist in diesem Zusammenhang aber auch die Gründung des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels ZADIK 1992 zu nennen, dessen erster Leiter Rudolf Zwirner war“, sagt Bernhard Wittenbrink, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien.
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