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28.08.2008

Startschüsse für die Kunst - Galerien eröffnen die Herbstsaison

In zahlreichen deutschen Städten läuten die Galerien in den kommenden Wochen die neue Saison mit sehenswerten Ausstellungen ein. Bereits am kommenden Samstag beginnen rund 60 Kölner Galerien den Ausstellungsreigen. Unter dem neuen Namen „Cologne Open“ sind am 30. August nicht etwa Tennis- oder Golfstars zu bestaunen, sondern Altmeister und Newcomer der modernen und zeitgenössischen Kunst. So haben beispielsweise Dan Graham und der junge Däne Jeppe Hein bei Johnen + Schöttle ein Gastspiel. Mit Thea Djordjadze bei Sprüth Magers und Lutz Fezer bei Otto Schweins sind neue Arbeiten ehemaliger „New Talents“ zu sehen.

Eine Woche später haben Kunstinteressierte die Qual der Wahl, stehen doch vom 5. bis zum 7. September Galerientage gleichzeitig in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Leipzig auf dem Programm. Neben der messeähnlichen Ausstellung „abc - art berlin contemporary“, an der 44 Berliner Galerien mit Skulpturen, Installationen und Videos im alten Postbahnhof am Gleisdreieck aufwarten, laden diese sowie viele weitere Berliner Galerien ebenfalls mit neuer Kunst in ihre Räume ein. Die illustre Künstlerliste reicht vom Turner-Preisträger Darren Almond bis zum Deutschen Thomas Zipp.

In Frankfurt gehen rund 40 Galerien an den mittlerweile 14. „Saisonstart“, deren überwiegend junges Programm auf viele Neuentdeckungen hoffen lässt. Liebhaber der Fotokunst sollten sich auf den Weg nach Hamburg machen: Von den annähernd 50 Galerien zeigen allein neun fotografische oder auf Fotografie basierende Positionen. Über kurze Wege können sich Kunstliebhaber in Leipzig freuen: Die berühmte Baumwollspinnerei ist Heimat von gleich zwölf Programmgalerien für junge Gegenwartskunst - seit den Erfolgen der „Neuen Leipziger Schule“ gehört ein Rundgang zum Pflichtprogramm für die internationale Kunstszene.

Die zweite Septemberhälfte gehört ganz den süddeutschen Galerien: Sieben Mannheimer Galerien laden am 12. September zur „4. Kurzen Nacht der Galerien“ ein, gefolgt vom neunten Stuttgarter „art alarm“ am 13. und 14. September. Hier beteiligen sich 24 Galerien am Galerienrundgang und schlagen einen weiten Bogen von den Heroen der Nachkriegszeit bzw. der etablierten Gegenwart - so etwa mit Willi Baumeister bei Schlichtenmaier oder mit Norbert Kricke bei Edith Wahlandt - bis zu experimentierfreudigen Tendenzen bei Parrotta Contemporary.

Am 19. September bitten dann neun Karlsruher Galerien zum abendlichen Rundgang, bevor München mit seiner traditionellen „Open Art“ vom 26. bis 28. September den Schlusspunkt des diesjährigen Eröffnungsmarathons setzt. Zum 20. Mal finden in München die Galerientage statt, und zum Jubiläum beteiligen sich 71 Galerien. Besonderes Interesse dürften sicherlich die gemalten (Stadt)landschaften von Heribert C. Ottersbach bei Kampl oder von Peter Thol bei Wittenbrink erregen. Wer dagegen Ungegenständliches bevorzugt, sollte bei Renate Bender vorbeischauen: Dort wird der „Faszination der Farbe Rot“ gehuldigt.

Zum besucherfreundlichen Standard gehören mittlerweile Shuttle- und Taxiservices, geführte Touren oder abendliche Get Togethers. Bitte erkundigen Sie sich auf den unten angegebenen Websites für nähere Informationen.

www.koeln-galerien.de

www.artberlincontemporary.com

www.berliner-galerien.de

www.frankfurt-saisonstart.de

www.hamburger-galerie.info

www.spinnereigalerien.de

www.galerienverband-mannheim.de

www.art-alarm.de

www.spektrum-karlsruhe.de

www.openart.biz


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