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02.05.2007

Galeristen und Editeure schließen sich zusammen

Mit überwältigender Mehrheit haben die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Galerien und des Bundesverbandes Deutscher Kunstverleger Anfang März für den Zusammenschluss beider Verbände gestimmt.

BVDG und BDKV arbeiten bereits seit vielen Jahren im Arbeitskreis Deutscher Kunsthandelsverbände eng zusammen. Dabei hat sich gezeigt, dass die wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Interessen der Mitglieder beider Verbände nahezu deckungsgleich sind. Das gilt für die Beibehaltung der ermäßigten Mehrwertsteuer für Kunst, für die Novellierung der Künstlersozialversicherung und auch für die Gesetzgebung zum Urheberrecht im allgemeinen und zum Folgerecht im besonderen. Das gilt aber auch für gemeinsame berufsständische Themen wie die Zusammenarbeit zwischen Vermarktern und Künstlern und die Art und Weise der Kooperation unter Kollegen.

„Unser Ziel ist es, die Interessenvertretung der Galerien und Kunstverleger zu stärken. Um in der politischen Auseinandersetzung auch in Zukunft angemessen Gehör zu finden, müssen wir deshalb unsere Kräfte bündeln“, sagte Bernhard Wittenbrink, der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Galerien e.V. anlässlich der Vereinsregistereintragung des Zusammenschlusses in Köln.

Auch Klaus Gerrit Friese, langjähriger Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Kunstverleger ist erfreut, dass die Fusion geglückt ist. „Der Zusammenschluss beider Verbände ist ein wichtiges Signal und stärkt nach allen Seiten die Kompetenz und die kulturwirtschaftliche Ausstrahlung der neuen Vereinigung.“

Darüber hinaus haben beide Verbände als Partner und ideelle Träger der beiden Kunstmessen ART COLOGNE und COLOGNE FINE ART wichtige Plattformen für die Vermarktung bildender Kunst geschaffen. Diese beiden Veranstaltungen sollen im Sinne der Mitglieder künftig unter einem Dach betreut werden.


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