Aktuelle Meldung
« zurück zur Übersicht | alle Meldungen anzeigen »
| 27.02.2007 |
Deutsche Galerien durchweg zufrieden auf der Armory Show 2007 |
Nach vier Tagen ging gestern die Kunstmesse Armory Show in New York zu Ende. Sie ist neben der Art Basel Miami Beach die wichtigste Messe für zeitgenössische Kunst in den USA. In diesem Jahr wurde die Armory Show von den beiden Piers 90 und 92 zum Pier 94 verlegt. Durch den Umzug in eine Halle ist die Messe übersichtlicher und noch professioneller geworden.
Insgesamt nahmen 150 Galerien an der Armory Show 2007 teil, davon 18 aus Deutschland. Der Messeauftritt der deutschen Galerien wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt, das in diesem Jahr auf die einheitliche Beschilderung „made in Germany“ an den Ständen der beteiligten deutschen Galerien verzichtete.
Zur Eröffnung der Armory Show sagte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, dass die Kunstmesse in dem touristisch eher ruhigen Monat Februar für Belebung sorge und der Stadt zusätzliche Einnahmen in Höhe von ca. 50 Millionen Dollar bescheren werde. Der Andrang besonders am Samstag und Sonntag bestätigte diese Einschätzung – allein am Samstag mussten die Besucher über zweieinhalb Stunden auf den Einlass warten, und dies bei einem Eintrittspreis von 20 Dollar.
Zu sehen gab es dieses Jahr eine hohe Qualität an junger und jüngerer Kunst aus allen Bereichen, wobei viele Galerien mit raumgreifenden Installationen auftraten. Dennoch lag auch in diesem Jahr der Schwerpunkt bei Malerei und Fotokunst. Die deutschen Galerien waren mit ihren Verkäufen, auch von großen Arbeiten, durchweg zufrieden. So erwarb beispielsweise das Museum of Modern Art eine Arbeit von Hanne Darboven. Auch die Fotokunst der ehemaligen Becherschüler wurde sehr gut in die USA verkauft.
Doch es waren auch viele Besucher aus der ganzen Welt angereist, und so konnten deutsche Galerien auch Arbeiten nach China, Indien oder Israel vermitteln. Die deutschen Galerien gaben einhellig an, neben ihren international vertretenen Künstlern vor allem deutsche Künstler sehr gut platzieren zu können.
Wie bereits in den Vorjahren, wurde die Armory Show auch dieses Jahr wieder von einer Vielzahl von Satellitenmessen begleitet. Unter ihnen stach die Art Show der Art Dealers Association of America (ADAA) mit einer hervorragenden Qualität besonders hervor. Sowohl auf der Pulse wie auch auf der Scope, die sehr internationale jüngere Kunst präsentierte, war eine Reihe von deutschen Galerien vertreten.
|
www.thearmoryshow.com |
|
« zurück zur Übersicht | alle Meldungen anzeigen »